Die Kalahari-Wüste ist eine Sandwüste und Teil eines großen Sandbeckens. Sie erstreckt sich über die Länder Südafrika, Namibia, Botsuana, Angola und Sambia und nimmt eine Fläche von über 1,2km² ein.

Vor etwa 10.000 bis 20.000 Jahren bildete sich auf den roten Sanddünen Vegetation, weshalb die Kalahari heute eher einer Trockensavanne als einer Wüste entspricht. Auch die hohen Niederschläge klassifizieren die Kalahari mehr als Trockensavanne.

Das Erscheinungsbild der Kalahari-Wüste wird weitgehend durch Dünen- und Wüstengräser sowie Akazienbäume geprägt. Im Gebiet der Kalahari-Wüste liegen zahlreiche Naturschutzgebiete, etwa das Okavangodelta, das mit seinem großen Spektrum von Tieren und Pflanzen für die Kalahari-Wüste eher untypisch ist und vor allem gehobenen Safari-Tourismus anlockt.

Die Nationalparks der Kalahari-Wüste sind bekannt für ihren Artenreichtum und die großen Herden von Gnus, Antilopen und Springböcken, die durch die Savannenlandschaft ziehen.Das Klima der Gegend kennzeichnet sich durch lange Trockenperioden und unregelmäßige Sommerniederschläge.
Bewohnt wird die Kalahari-Wüste hauptsächlich durch das Volk der San, die in Europa heute noch immer als “Buschmänner” bekannt sind.