Jagdschloss Granitz - Architektur der Insel Rügen
Das Jagdschloss Granitz liegt, mitten in ausgedehnten Buchenwäldern, auf der Insel Rügen im Bundesland Mecklenburg –Vorpommern. 1837 - 1851 ließ Fürst Wilhelm Malte I. zu Putbus auf dem 106 m hohen Tempelberg, eine kleine Jagdhütte im klassizistischen Stil errichten.
Das kastellartige Schloss, mit den bezeichnenden vier Ecktürmen, entstand nach Plänen des Baumeisters J. G. Steinmeyer. Das Jagdschloss ist heute ein Ausflugsziel und Museum zugleich. Die geschichtlichen Räume vermitteln Ihnen einen Einblick in das Leben der Fürstenfamilie vor über 150 Jahren. Besonders beeindruckend sind das Esszimmer und der Marmorsaal des pompösen Schlosses.
Man kann dort aber auch – die europaweite einmalige – Ausstellung, mit allen auf der Welt lebenden und bedrohten, Hirscharten in den historischen Ausstellungsräumen besuchen und sich umfassend informieren. Ebenso gibt es dort ständig wechselnde Sonderausstellungen aus den Bereichen Kunst & Kultur und die sommerlichen Konzerte im Marmorsaal des Schlosses sind ein kultureller Hochgenuss und längst über die Grenzen von Rügen hinaus bekannt.
Den Mittelturm des Jagdschloss Granitz kann man begehen, allerdings ist es gut, wenn man Schwindelfrei ist, denn 38 m ist schon eine beachtliche Höhe. Hat man aber den Aufstieg und die 154 Treppenstufen geschafft, wird man mit einem grandiosen Panorama-Blick über Rügen entlohnt.
Bei klarer Sicht können Sie sogar zum Kap Arkona, der dänischen Insel Mön bis hin nach Stralsund und Greifswald sehen - zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis, das unvergesslich bleibt! Eine historisch eingerichtete Kellergaststätte überrascht Sie mit gastronomischen Leckerbissen und sorgt was das leibliche Wohl.